Psychiatrie und Psychotherapie

 

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Ergotherapie

Was ist Ergotherapie?

Der Begriff Ergotherapie leitet sich vom griechischen Wort ergon (= Werk, Tun, Handlung) ab und beschreibt eine handlungs-, kompetenz- und ressourcenorientierte Therapieform, bei der die Patienten unter Anleitung weitestgehend selbständig arbeiten. Vor allem werden hierfür kreative und handwerkliche Techniken angewendet, zudem gibt es alltagspraktische und kognitive Trainingsangebote in der Tagesklinik des Zentrums für kognitive Störungen.

 

Allgemeine Ziele der Ergotherapie

  • Neues lernen, neue Seiten und Fähigkeiten an sich entdecken
  • Freude am Tätigsein erleben, Motivation, Ausdauer und Frustrationstoleranz entwickeln
  • Kognitive Fähigkeiten wie Gedächtnis, Konzentration und Planung verbessern
  • Kontakte in der Gruppe aufbauen, gemeinsam etwas erleben und voneinander lernen
  • Verbesserung des Selbstwertgefühls bzw. der Selbsteinschätzung
  • Tagesstrukturierung
  • Wiedererlangen bzw. Steigerung der Eigenaktivität sowie der Selbständigkeit

 

Voraussetzungen für die Ergotherapie

Die Ergotherapie ist für alle Patienten geeignet, die ein gewisses Maß an Motivation und Durchhaltevermögen sowie die Bereitschaft, sich auf das Angebot einzulassen mitbringen. Dabei sind Vorkenntnisse im kreativen oder handwerklichen Bereich nicht notwendig.

 

Welche Techniken werden in der Ergotherapie angeboten?

  • Tonarbeiten
  • Flechtarbeiten mit Peddigrohr
  • Papier- und Papparbeiten
  • Specksteinbearbeitung
  • Mosaikarbeiten
  • Arbeiten mit Seide, Stoff und Wolle
  • sowie weitere Techniken aus dem kreativ-handwerklichen Bereich